Familientour Edelsberg
Treffpunkt war 08:00 Uhr Endstation Linie3 Inninger Straße, bis auf Familie Müller (Schwimmen) fehlen alle, die uns sonst vorwerfen, dass unsere Touren soooo schwer sind.
Zu neunt starten wir und sind um 09:30 Uhr am Ausgangspunkt, der Talstation Alpspitzbahn in Nesselwang.

Mit 2 Führern, einer mit GPS der andere ,,nur“ mit Karte, ging es abwechselnd links und rechts des Wasserfalls durch den Spitzbachtobel und später durch den Wald, überwiegend im Schatten und von Foto-Trink- und Diskussionspausen (gratscht hams) unterbrochen, hinauf zum Sportheim Böck wo wir um 11:30 ankamen.
Die geplante Auffahrt ab der Mittelstation mit der Bahn entfiel, da die Abzweigung zu dieser bereits weit unten zur Fahrstraße führte.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause trennten sich die Teilnehmer in eine Bergauf und eine Bergab Gruppe. Der Führer mit GPS führte seine Gruppe auf die Alpspitze, es stellte sich jedoch heraus, dass dies laut Wegweiser der Edelsberg war. Macht nichts – rauf, am Gipfel (1630m) war klarer Blick auf die südlichen Alpen der Lohn. Beim Rückweg, am Abzweig zur Alpspitze wurde auch noch dieser Gipfel (1575m) mitgenommen.
Mit der zweiten Gruppe wurde per Handy vereinbart der Treffpunkt ist die Mittelstation der Bahn, dann begann der Abstieg, zuerst lange Richtung Westen und dann wieder nach Osten.
Nachdem Gruppe 2 ihr Sonnenbad beendet hatte und Roswitha wieder zu uns gestoßen war, fuhren wir Knieschonend mit der Bahn zur Mittelstation hinunter. Bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse des Enzianstüble kam die Frage auf, von wo kommen die anderen her?
Ein Blick in die Karte lies Zweifel aufkommen, denn laut Karte müssten die wieder ein Stück aufsteigen. Es dauerte nicht lange bis sich das Handy rührte, wir haben unseren Führer überstimmt, wir sind schon weit unterhalb der Mittelstation und gehen nicht mehr Hoch, neuer Treffpunkt Wirtschaft am Parkplatz.

Also Aufbruch, auf der Fahrstraße 15 Min. hinunter zum Start der Sommerrodelbahn an dem wir bei diesem herrlichen Wetter nicht die einzigen waren die anstanden um ihr Sportgerät“ zu bekommen. Nachdem wir an der Reihe waren sausten wir zum Teil in ,,mörderischen Tempo“ Richtung Parkplatz zu Tal um uns dort zu einem Schlussbier wieder mit dem Rest der Truppe zu treffen. An der Rodelbahn herrschte an diesem Tag so ein Andrang dass Bayern 3 sogar vor einem Stau bei der Abfahrt gewarnt haben soll.
Fazit: eine schöne Familientour, auch für ,,ältere Kinder“ geeignet und zur Nachahmung empfohlen.
Manfred + Ortwin