Alpine

Das war...

 

Wie die letzten Jahre schon auch, waren wir auch dieses Jahr Anfang August wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Unser Ausgangspunkt war dieses Mal Sonthofen. Und anders als die Jahre vorher, führte uns die Runde wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wir mussten also unser Reisegepäck nicht mitschleppen.

 

Alpine Moutainbiketour 1Von Sonthofen ausgehend führte unsere Route südlich der Starzlachklamm hinauf zur Dreiangelhütte. Dort führte nach einer kurzen Rast der Weg an der Metzebergalpe Richtung Kranzegg. Da wir nicht an der Hauptstraße fahren wollten führte unser Weg über das Skigebiet an den Breitenbergliften zur Jörgalpe. Hier mussten wir unsere Räder teilweise schiebend aber auch tragend durch einen schmalen Bachtobel bringen. Von der Jörgalpe aus gab’s eine rasante Abfahrt hinunter nach Kranzegg. Kurz oberhalb von Kranzegg planten wir um, da wir nicht bis ins Tal abfahren wollten und uns dadurch einige Höhenmeter an der Auffahrt zum Grüntenhaus sparten.

Über den „lustigen Wanderweg“ fuhren, schoben und trugen wir unsere Räder auf befestigten Wegen, über Wiesenpfade und durch den starken Regen der Vortage aufgeweichte und sumpfige Pfade durch weitere zwei Tobel hinüber zur Kammereggalpe. Die Rast dort hatten wir uns wirklich verdient.Alpine Moutainbiketour 2

Nachdem wir uns etwas erholt hatten fuhren wir anschließend mit noch müden Füßen hinauf zum Grüntenhaus. Dieser Anstieg hatte es in sich. Teilweise bis zu 25 % steil, nur selten in der Steilheit nachlassend, führte das schmale Teersträßchen nach oben. Hier mussten sich alle eingestehen, dass sie an ihren Grenzen der Fahrbarkeit angelangt waren. Jeder hatte einen kürzeren oder längeren Abschnitt, wo er sein Fahrrad schob. Oben am Grüntenhaus noch mal eine Rast. Dann folgte der letzte Trailabschnitt. Entlang des Skiliftes noch ein paar Höhenmeter aufwärts und dann den aufgeweichten und ausgewaschenen Pfad, zum Schluss über eine sumpfige Almwiese, hinunter zur Roßbergalpe.

Dort hatten wir dann endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Nun folgte noch eine rasante Abfahrt hinunter nach Burgberg und zurück nach Sonthofen.

Auf der Terrasse noch ein gemütliches Abschlussbierchen bevor wir uns zum Abendessen fein machten.

Am nächsten Tag war die Tour zur Sonnenspitze angesagt.

Alpine Moutainbiketour 3Das Wetter war nicht mehr ganz so freundlich. Bei der Auffahrt von Hinang zur Sonnenklause regnete es uns leicht ein. Eine kurze Rast, dann führte uns der Weg, teilweise über Trailpfade hinauf in Richtung Altstädter Hof. Wir kürzten aber ab und fuhren gleich hinüber zum Sonthofer Hof. Dort saßen wir vor der Alm bei einer kräftigen Brotzeit. Wir genossen den Ausblick, den Allgäuer Hauptkamm, den Ifen und die Gottesackerwände. Allerdings konnten wir im Hintergrund der Nagelfluhkette dunkle Gewitterwolken sehen. Da diese doch sehr schnell näher kamen, beschlossen wir zuerst, nicht ins Retterschwanger Tal ab zufahren, sondern wollten über das gegenüberliegende Naturfreundehaus nach Imberg hinunter nach Sonthofen. Aber bis wir fertig für die Abfahrt waren, sahen wir, dass das Wetter bereits Immenstadt erreicht und über die Hörnerkette gekommen war. Also fuhren wir direkt nach Altstädten ab und dort in einem schnellen Zug zurück nach Sonthofen. Umziehen, die Räder verladen und dann noch eine Abschiedseinkehr. Damit war die Tour beendet.

Für nächstes Jahr habe ich bereits zwei Möglichkeiten. Entweder vom Achensee in das Karwendel oder über den Spitzingsee nach Thiersee und zurück über das Brünnsteinhaus. Mal sehen, was es wird.

Die Tour wollen wir allerdings nicht um den 08.August sondern bereits Ende Juli fahren.

 

 

Alpine Lamserjoch 1Eine Woche später waren wir bereits wieder in den Bergen unterwegs. Dieses Mal allerdings zu Fuß.

Mit dem Auto fuhren wir ins Rißbachtal bis hinter in die Eng. Dort wurden die Autos abgestellt und die schweren Rucksäcke geschultert. Nun folgte der ca. dreistündige Aufstieg zur Lamsenjochhütte. Da wir zeitig dran waren und der Wetterbericht uns für Sonntag nichts Gutes vorhersagte, beschlossen wir, den Nachmittag sinnvoll zu nutzen. Jürgen führte uns über den Brudertunnel hinauf zur Lamsenscharte. Von dort noch mal ein kurzer Klettersteig hinunter und dann erleichterte uns eine rasante Abfahrt auf einem steilen Schotterfeld den Abstieg zur Hütte. In der Hütte hatten wir Quartier für die Nacht. Pünktlich um 22.00 Uhr war die Nachtruhe angesagt.Alpine Lamserjoch 2

Am nächsten Morgen regnete es. Da wir nicht all zu viel vor hatten, ließen wir uns beim Frühstück Zeit. Gegen 09:00 Uhr hörte der Regen auf und die Wolkendecke öffnete sich langsam. Über die Gipfel jagten die Wolken von einem starken Fönwind getrieben. Wir packten unsere Kletterrucksäcke und machten uns auf den Weg zur Lamsenspitze. Zuerst der Aufstieg über den Klettersteig zur Lamsenscharte, dann nach Querung des Lamsenkars der zweite Klettersteig zum Gipfel. Dort oben empfing uns ein kräftiger Sturmwind. Allerdings konnten wir eine kleine Mulde am Gipfel nutzen und es uns zur Brotzeit bequem machen.

Alpine Lamsenjoch 3Beim Abstieg erwartete uns wieder die Abfahrt am Schotterfeld hinunter zur Hütte. Dort gab es noch eine kurze Einkehr, bevor wir unsere Rücksäcke für den Abstieg in die Eng packten. Dort angekommen drückte es bereits die ersten Regenwolken über die Gipfel. Schnell verließen wir das Tal nach Hinterriß, wo wir den Nachmittag ausklingen ließen.

Nächstes Jahr fällt der Feiertag Maria Himmelfahrt auf einen Montag. Jürgen will eine Dreitagestour ausarbeiten. Es soll aber weniger eine Klettertour als vielmehr eine Wandertour über zwei Hütten als Zwischenstation werden.

Am Dienstag, den 13. Juli, trafen sich am Abend die Abteilungsleitung der Alpinen Abteilung und einige verbliebene Mitglieder der FF-Abteilung im Vereinsheim um sich über die Zukunft zu beraten.

 

Die ehemalige Leitung der FF-Abteilung war zu jeder Zeit über den Stand der Dinge und der Finanzen informiert. Dies ist in den Protokollen der Abteilungsleiterversammlung einsehbar. Jedoch wurden Hinweise, die zu einer Erhöhung der Beiträge führen sollten, ignoriert. Die letzte Erhöhung der Beiträge der FF-Abteilung war vor 17 Jahren erfolgt. Durch teilweise auch gezielte Fehlinformationen waren viele Mitglieder der FF-Abteilung dazu bewogen worden, aus dem Verein auszutreten. Details dazu möchte ich allerdings hier in der Vereinszeitung nicht verbreiten. Eine Weiterführung der Abteilung war daher leider nicht mehr möglich. Es wurde vereinbart, dass die verbliebenen Mitglieder in der Alpinen Abteilung integriert werden. Die Mitglieder der Alpinen und die verbliebenen der ehemaligen FF-Abteilung, bedauern diesen Schritt und hoffen, durch Offenheit und Transparenz, das Vertrauen der Mitglieder zurück zu gewinnen.

 

Die verbliebenen Übungsleiter der ehemaligen FF- Abteilung  wollen gemeinsam mit denen der Alpine den Übungsbetrieb unter der gleichen Bezeichnung und in den gleichen Hallen nach den Sommerferien fortsetzen.

Wir hoffen, dass wir damit die verbliebenen Mitglieder im Verein halten können und vielleicht den einen oder anderen dazu bewegen können, wieder zu uns zurück zu kehren.

Bis zu den Weihnachtsferien sehen wir dann, ob die Übungsstunden angenommen werden oder bei zu geringer Resonanz gegebenfalls einzelne Kurse zusammen gelegt werden müssen.

 

Ein heikles Thema war natürlich auch die Höhe des Beitrages.

Hier wurde vereinbart, dass der Beitrag in zwei Stufen bis zum Jahresbeginn 2012 angeglichen wird. Des weiteren wird ein Beitrag für passive Mitglieder in Höhe von 10,-Euro erhoben.

 

Im September, nach den Ferien; soll auf dem Vereinsgelände ein Grillfest stattfinden zu dem alle Mitglieder der ,,beiden“ Abteilungen eingeladen werden, hier haben wir die Gelegenheit uns, soweit noch nicht geschehen, auch näher kennen zu lernen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

 

Was war?

 

Alpine Bleispitze 1Am Sonntag, 04. Juli, waren wir unterwegs auf die Bleispitze (oder auch Pleisspitze) bei Bichlbach.

Mit dem Auto fuhren wir bis kurz vor die wenigen Häuser des Ortes Bichlbächle. Von dort folgten wir dem Weg entlang des Weittalbaches hinauf zur Bichlbächler Alpe. Auf einem breiten Rücken führte der Weg weiter zum Sommerbergjöchle, wo Almbauern ihre Schafe auf der Weide hatten. Die hatten sich in Manfred verguckt und versuchten ihm die Hose von den Beinen zu ziehen.

Alpine Bleispitze 2Bis zum Jöchle war das Wetter angenehm. Teils versteckte sich die Sonne hinter Wolken, so dass der Anstieg nicht zu schweißtreibend war. Allerdings zogen bis zum Erreichen des Gipfels dichte Nebelschwaden und Wolken heran, sodass wir unsere Gipfelbrotzeit ohne Aussicht genießen mussten. Uns blieb der Ausblick in das Heiterwanger Tal und in die Zugspitzregion bei Ehrwald verwehrt.

Alpine Bleispitze 3Die ersten Meter des Abstiegs begleitete uns ein leichter Gewitterschauer. Und uns zum Hohn konnten wir, als wir wieder unten an der Bichlbächler Alpe waren, das Gipfelkreuz sehen.

Die letzten Meter hinab, freuten wir uns bereits auf die Einkehr in dem kleinen Gasthof in Bichlbächle. Dort ließen wir den Tag ausklingen.

Diese Tour war auch eine Erkundung für eine geplante Skitour im nächsten Winter, bei hoffentlich schönem Wetter.

 

 

 

 

Am Do./Fr. 02./03. Dezember fahren wir wieder zum Skiopening nach Ischgl.

Wir haben 24 Plätze in unserem Stammhotel in See.

Es wird um rechtzeitige Anmeldung bei Hans, Tel.: 0821/438695 gebeten.

 

Und offensichtlich war der Sommer bis jetzt doch zu heiß.

Wir wollen eine Skitour auf das Wertacher Hörnle machen. O. K. das ist noch nichts besonderes, aber, wir gehen erst am Nachmittag los und wollen auf dem Hauptgipfel übernachten. Mal sehen, wer alles mit kommt.

 

Und dann werden wir noch bei der Radltour an der Grüntenhütte fragen, ob über Sylvester Betten frei sind. Bei entsprechender Beteiligung, wollen wir den Jahreswechsel auf der Grüntenhütte verbringen. Wenn es die Wetter- und Schneelage zulassen, werden wir um Mitternacht auf dem Gipfel des Grünten stehen.

Dort haben wir einen fantastischen Überblick auf die Feuerwerke von Oberstdorf bis Marktoberdorf. Ich weiß, wovon ich spreche.

 

Hans Horn

 

 

Unsere Partner       

Stadtsparkasse Augsburg


Stadt Augsburg


SC24


Skigebiete Test


Deutscher Fussball Bund