Triathlon

Erfolgreiche Triathlon Saison der Post SV´ler

Auch letztes Jahr waren die Post SV Telekom Triathleten wieder erfolgreich bei Ihren Wettkämpfen.

 

IRONMÄNNER

Die erste Langdistanz dieser Saison wurde auf Lanzarote eingeläutet. Tobias Müller finishte in seiner Lanzarote Bestzeit auf dem anspruchsvollen Kurs mit 10:31 Stunden und wurde mit dieser Zeit 20. in der Altersklasse und Gesamt 112. von 1.500 Startern. Jutta Ruf und Pit Hobmair starteten beide bei der IRONMAN Europameisterschaft in Frankfurt am Main. Pit wurde mit einer sehr guten Radzeit von 4:58 Stunden 112. in der Altersklasse und 487. Gesamt von über 2.500 Startern. Jutta zeigte wieder mal eine konstante Leistung und wurde 37. in der Altersklasse und 170. Frauen Gesamt. Thomas Fratoni startete beim Langdistanz Klassiker in Roth und wurde mit einer persönlichen Bestzeit von 11:02 Stunden Gesamt 1.026. und in der Altersklasse 240. von über 2.700 Startern.

 

Werner Kienle – der schnelle Rentner

Werner Kienle, ein Triathlet der ersten Stunde, räumte bei seinen Starts auf der Kurzdistanz die Altersklasse ab. Sowohl in Lauingen und Königsbrunn, wie auch am Wörthsee, wurde Werner jeweils in seiner Altersklasse 1. und lies in allen drei Rennen einige jüngere und halb so alten Sportler deutlich hinter sich. Respekt für diese Leistungen.

 

Lauingen

Nach dem erfolgreichen Wettkampf in Kulmbach starteten im Juni in Lauingen bei kühlem und leicht regnerischem Wetter, wieder zahlreiche Post SV´ler. Auf der Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen) startete Michael Ender und Berhard Reinauer. Michael wurde 2. Gesamt und 2. in der Altersklasse. Bernhard wurde ebenfalls 2. in der Altersklasse und Gesamt 16. Auf der Olympischen Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen) versuchten sich Christian Deiner, Christian Grathwohl und Tobias Müller. Tobias Müller wurde 2. in der Altersklasse und Gesamt 9. Mit seiner Gesamtzeit von 2:10:24h blieb er nur knapp über den 2 Stunden 10 Minuten. Christian Deiner musste Tobias erst auf der zweiten Laufrunde an sich vorbei ziehen lassen und wurde 14. Gesamt und 1. in der Altersklasse. Christian Grathwohl wurde 25. und blieb mit 2:17: 27h deutlich unter 2 Stunden 20 Minuten. Werner Kienle wurde Gesamt 77. und 1. in der Altersklasse. Gesamt waren über 110 Athleten am Start.

 

Königsbrunn

Michi EnderEs war der erste von zwei Ligawettkämpfen, bei dem die Post SV´ler den Grundstein für den Aufstieg in die nächst höhere Liga legen wollten. Bei leicht bewölktem und warmen Wetter waren die Post SV´ler mit einem Großaufgebot von 13 Männern und 6 Frauen am Start. Sie hatten wohl die meisten Starter beim Hausrennen vor den Toren Augsburgs. Alle Athleten haben eine gute, wenn nicht sogar hervorragende Leistung abgeliefert. Alle Ergebnisse hier zu nennen, würde sicherlich den Rahmen sprengen, daher nur die Highlights, jedoch ohne die Leistungen der Anderen schmälern zu wollen. Michael Ender flog über die Laufstrecke und hatte an diesem Tag die beste Laufzeit aller Teilnehmer, was sich mit einem Altersklassensieg und 4. Gesamtplatz in der Ergebnisliste wiederspiegelte. Jürgen Merk sorgte mit der zweitbesten Schwimmzeit wieder mal für Aufsehen. Gesamt wurde er 6. und in der Altersklasse 2. Tobias Müller vervollständigte noch die erste Mannschaft und sorgte mit seiner Zeit und dem 3. Platz in der AK für einen 2. Platz in der Mannschaftswertung. Ligabereinigt kam die erste Mannschaft vom Post SV sogar auf den 1. Platz. Mit einem 6. Platz hatten wir sogar noch eine 2. Mannschaft unter den Top 10 der Mannschaftswertung. Die Damen, welche bedingt durch Bürokratie im Verband für die TG Viktoria gestartet sind, holten in der Mannschaftwertung den 1. und 2. Platz. Auf der Sprintdistanz feierten Simone Miller und Silke Sonntag ihre Triathlonpremiere und finishten erfolgreich.

 

Wörthsee - Tag der Entscheidung

Beim zweiten Ligawettkampf waren die Athleten vom Post SV als Aufstiegsfavorit am Start und wollten sich „die Butter auch nicht mehr vom Brot“ nehmen lassen. Mit einem etwas stärkerem Starterfeld, bedingt durch die Nähe zu München, wussten die Sportler, dass es nicht einfacher werden würde. Desweiteren ist die Wettkampfstrecke mit anspruchsvollerer Rad- und Laufstrecke zusätzlich schwieriger. Mit einer ähnlich starken Mannschaft - voll motiviert am Start - fiel um 8:45 Uhr morgens bei frischem, aber sonnigem Wetter der Startschuss.

Michael Ender zeigte auch hier wieder sein außergewöhnliches Lauftalent, genauso wie Jürgen Merk mit seiner Schwimmleistung. Tobias Müller komplettierte auch hier wieder die erste Mannschaft. Mit einem 3. Platz in der Mannschaftswertung und allen Konkurrenten von Königsbrunn hinter sich, konnten unsere Triathleten bereits den inoffiziellen Aufstieg feiern.

 

Aufstieg in die nächst höhere Liga

Mit einem 1. Platz in der Ligawertung in Königsbrunn und einem 2. Platz in der Ligawertung am Wörthsee, sicherten sich die Triathleten vom Post SV Telekom mit einem deutlichen Zeitvorsprung von 30:30 Minuten den ersten Tabellenplatz. Als zweiter Aufsteiger mit einem Zeitvorteil gegenüber den Verfolgern konnte sich ASK München Süd qualifizieren. Punktgleich mit ASK München Süd waren der SC Königsbrunn und die Männermannschaft der TG Viktoria Augsburg, hatten aber schlechtere Gesamtzeiten und sind daher knapp am Aufstieg vorbei.

 

Nordschwaben Cup

Bei der Nordschwaben Cup Wertung, bestehend aus den Wettkämpfen in Lauingen und Königsbrunn, konnten die Triathleten ebenfalls gute Resultate verbuchen.

Tobias Müller wurde 3. Christian Deiner 4. und Christian Grathwohl wurde 6.

Tri Kai Amberger   Tri Kai Amberger laufstrecke

 

Triathleten beim Callenge Cup in Roth

Triathleten GF

8 Grad Außentemperatur, 19 Grad Wassertemperatur, und seit Stunden starker Dauerregen. Wir wussten, es wird noch ein härterer Tag als wir uns je ausmalen konnten. Bestzeiten sind nicht möglich, heute zählte nur eines – ins Ziel zu kommen.

 

Nachdem alle die Schwimmstrecke von 3,8 km zurückgelegt hatten (im Wasser war es noch am Wärmsten ;-) ging es mit kalten Füßen auf die 180 km lange Radstrecke, die bei klatschnasser Fahrbahn höchste Konzentration erforderte. Wir hatten alle mir der Kälte schwer zu kämpfen, Krämpfe, kalte Muskeln, angeschwollene Hände und Beine. Der Dauerregen machte uns zu schaffen. Irgendwann hat es zu regnen aufgehört. Gott sei Dank – die Radstrecke war geschafft und es ging über zum Marathon. Natürlich fing es wieder an zu regnen. Der Boden war stark aufgeweicht, sodass auch das Laufen unter extremen Bedingungen stand.

Mit dem Ziel vor Augen waren die letzten Meter durch die applaudierenden Zuschauer die Entschädigung für diesen harten Wettkampf.

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